Weinbau

Die derzeit im Ertrag stehende Rebflächen umfassen 8,5 ha, die vorwiegend im Direktzug bewirtschaftet werden.

Im Anbau stehen vorwiegend weiße Rebsorten wie:

Riesling, Weißer Burgunder, Grauer Burgunder, Müller-Thurgau, Kerner, Goldriesling, Solaris und Gelber Muskateller

sowie Spätburgunder und Regent als unsere roten Sorten.

Unsere Rebflächen befinden sich auf drei verschiedenen Einzellagen, die alle dem Bereich Meißen zugeordnet sind. Im Einzelnen sind das die bekannten Lagen Weinböhlaer Gellertberg, Proschwitzer Katzensprung und Meißner Kapitelberg.

Weinböhlaer Gellertberg: leichte Sandböden, die sich schnell erwärmen

Proschwitzer Katzensprung: tiefgründige Löss-Lehmböden

Oberau: Granit-Syenitverwitterungsböden

Bosel: Granitverwitterungsböden mit hohem Wärmespeicherpotential

Die räumliche Trennung unserer Weinberge bedeutet für uns zwar einen erhöhten Arbeitsaufwand, hat aber einige wichtige Vorteile.

Die unterschiedlichen Boden- und Kleinklimaverhältnisse ermöglichen uns, nicht nur verschiedene Sorten anzubauen, sondern diese auch so zu stationieren, dass optimale Voraussetzungen zum Qualitätsweinbau geschaffen werden.
Weiterhin kann das Ausfallrisiko durch Wetterunbilden (z.B. Hagel) deutlich vermindert werden.

Rebschnitt

Bei den einzelnen Rebstöcken werden neue Ruten für die kommende Ernte angeschnitten, aus denen die jungen Triebe wachsen. Anschließend wird das verbleibende Holz aus der Zeile entfernt.

Laubarbeiten

Die Triebe werden von Hand im Drahtgerüst fixiert, damit sie nicht in die Zeile ragen und abbrechen.

Laubschnitt

Beim Laubschnitt werden die Triebe im Sommer gekappt. Das ist wichtig, damit die Kraft der Pflanze nicht mehr in die Triebspitze sondern in die Beere gelangt.

Weinlese

Im Herbst werden dann die reifen Trauben selektiv von Hand gelesen.

Traubenannahme

Mit dem Traubenwagen werden diese dann aus unseren Weinbergen in die Kellerei nach Sörnewitz gefahren…

Keltern

…und anschließend schonend bei maximal 2 Bar abgepresst.